Erfahrungsberichte

Wahlstation/Praktikum:

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Carroll, Burdick & McDonough LLP in San Francisco

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Marcin Lambirth LLP in Los Angeles

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Carroll Burdick & McDonough in Los Angeles

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Armstrong Teasdale LLP

1. Welchem Ausbilder wurden Sie zugewiesen? Wie wurden Sie betreut?
Ich wurde Herrn Thomas Bottini zugewiesen, der bereits einige Erfahrung mit dt. Referendaren hat und ein ausgezeichneter Ausbilder ist.

2. Welche Tätigkeiten wurden Ihnen übertragen? (Rechtsgebiete/ konkrete Aufgabenstellungen/ Besuch von Gerichtsverhandlungen/ Teilnahme an Mandantengesprächen )
Die Tätigkeiten waren ganz unterschiedlicher Natur: Entwurf von Erklärungen von Geschäftsführern, Memos zum dt. Gesellschaftsrecht, Analyse von Ethikrichtlinien auf die Vereinbarkeit mit dt. Recht, Übersetzungen, Katalogisierung und inhaltliche Beschreibung von englischen und spanischen Dokumenten, Begleitung zu Gericht, Begleitung eines Richters zu einem Strafrechtsprozess und Jugendgericht, Teilnahme an Telefonkonferenzen, Teilnahme an Mandantengesprächen, Entwurf von Vergleichen, etc.

3. Welche Vereinbarungen wurden zur Arbeitszeit bzw zur Anwesenheit getroffen?
Die Arbeitszeiten konnte ich selbst zu Beginn festlegen, an die ich mich dann halten musste. Es gibt verschiedene Zeitmodelle. Die Arbeitszeit betrug acht Stunden täglich. Oft war ich länger im Büro, da es viel zu tun gab. An anderen Tagen konnte ich früher gehen oder später kommen, wenn ich an anderen Veranstaltungen, z.B. Vorträgen an der Universität etc., teilnehmen wollte.

4. Wie ist die Kanzlei/das Büro ausgestattet? (Zuweisung eines eigenen Arbeitszimmers Computer/ Bibliothek)
Die Kanzlei ist eine mittelständische Kanzlei und belegt vier Stockwerke in einem sehr modernen Hochhaus. Mein Arbeitsplatz war eine sog. Bay gegenüber dem Büro meines Ausbilders. Ein PC, ein Telefon, ein Scanner und alle üblichen Büroutensilien standen mir zur Verfügung. Es war gewünscht, dass ich die Sekretärin meinse Ausbilder nutzte und nicht selbst administrative Arbeiten erledigte. Es gab ein Bistro innerhalb der Kanzlei, in dem man Frühstück und Mittagessen erwerben konnte. Im selben Gebäude stand den Kanzleimitarbeitern eine Kantine zur Verfügung, die finanziell von der Kanzlei unterstützt wurde. Die Bibliothek hatte eine normale Größe und die Bibliothekarin war sehr hilfsbereit. WestLaw und fastcase standen als Suchmaschinen bereit. Zu Beginn hatte ich einen dreitägigen Lehrgang, in dem ich in die Kanzleisoft- und hardware eingeführt wurde und die Bibliothek kennenlernte. Einmal in der Woche stand eine WestLaw-Expertin für Fragen zur Verfügung.

5. Wurden Sie bei der Wohnungssuche o.ä. unterstützt? Fühlten Sie sich gut betreut?
Bei der Wohnungssuche wurde ich sehr gut unterstützt. Eigentlich habe ich gar nichts gemacht, sondern nur meinen Wunsch nach Hilfe ausgedrückt. Ich habe ein Zimmer gemietet in einem kleinen Haus, das ich mit einer
Krankenschwester teile, deren Eltern Bekannte eines Anwaltes bei AT LLP sind. Ich hätte es nicht besser treffen können. Es standen mir immer Ansprechpartner zur Verfügung. Es stand mir frei, am Programm für die amerikanischen Summer Associates teilzunehmen, was ich rege nutzte und zum Kontakte knüpfen sehr hilfreich war.


6. Wie bewerten Sie die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vor Ort? (kulturelle,landschaftliche Reize, Klima, „American Way Of Life“)
Die Freizeitgestaltung war super. Ich habe die Sehenswürdigkeiten vor Ort besucht sowie Wochenendausflüge nach New Orleans, Chicago und Virginia unternommen. Ein verlängertes Wochenende in Mexiko mit meiner Mitbewohnerin bildete den krönenden Abschluss. Kulturell habe ich über die Kanzlei einige Freikarten zu Konzerten erhalten. St. Louis bietet viele Konzerte, Sportereignisse, Musicals und andere Veranstaltungen an, sodass man fast täglich etwas unternehmen kann, wenn man möchte. Sport kann man im größten Park der Stadt kostenlos treiben oder über die Kanzlei Mitglied in einem Fitnessstudio werden. Landschaftlich ist die Gegend um St. Louis dem dt. Rheinland doch sehr ähnlich. Ein Grund, warum sich hier viele Deutsche niedergelassen haben. Zum Klima kann ich keine generellen Aussagen treffen, da St. Louis einen außergewöhnlichen Sommer erlebt hat. Fast zwei Monate zeigte der Thermometer über 35°C an und das Tag und Nacht. Oft stieg die Temperatur auf 40°C und ich war für die klimatisierten Büroräume mehr als dankbar. Der American Way of Life bereitete mir keine Probleme, da ich bereits als Austauschschülerin in den USA war und seitdem fast jährlich wieder zurück kehre. Dank meiner Mitbewohnerin und der Kanzlei fiel es mir sehr leicht mich nach kurzer Zeit wie zu Hause zu fühlen.

7. Sonstige Anregungen (Was ist gut gelaufen? Was könnte verbessert werden?
Eine rundum gelungene Wahlstation! Es wurden alle meine Erwartungen übertroffen und ich bin sehr dankbar, dass alles so gut gelaufen ist. Einzig der Visa-Service mit der GACCNY war für den Preis nicht top. Der Visa-Service war sicherlich die Komponente, die am meisten Zeit in Anspruch nahm. Der administrative Aufwand ist insgesamt nicht zu unterschätzen und eine Vorbereitungszeit von knapp einem Jahr ist tatsächlich notwendig

von Elke Willy, DAJV-Mitglied

Phillips Nizer LLP in New York

1. Welchem Ausbilder wurden Sie zugewiesen? Wie wurden Sie betreut?
Mein Ausbilder war Steven H. Thal, International Counsel und amerikanischer Rechtsanwalt. Zudem wurde ich betreut von Florian von Eyb, dortiger Associate und deutscher Rechtsanwalt mit Zulassung in New York. Die Betreuung war sehr gut und umfassend. Die Anwälte haben nichtnur dafür gesorgt, dass ich stets mit interessanten Aufgaben befasst war, sie waren auch um mein privates Wohl besorgt und haben mir u.a. bei der Wohnungssuche geholfen.

2. Welche Tätigkeiten wurden Ihnen übertragen? (Rechtsgebiete/ konkrete Aufgabenstellungen/ Besuch von Gerichtsverhandlungen/ Teilnahme an Mandantengesprächen )
Mein Aufgabenbereich war vielfältig. Zunächst habe ich einen Aufsatz zur Mandanteninformation über das Thema "Piercing the corporate veil" verfasst. Anschließend habe ich diverse US-amerikanische Rechtsprobleme recherchiert. Dazu hatte ich zuvor mehrere Trainingseinheiten zur Recherche in angloamerikanischen Datenbanken erhalten. Außerdem habe ich einen Vergleich des Art. 2UCT "Sales" mit dem deutschen Recht angestellt. Des Weiteren habe ich für einen Partner der Kanzlei zu einer EU-Richtlinie recherchiert. Dies geschah im Rahmen eines Vortrags über aktuelle Entwicklungen auf dem Finanzmarkt, an dem ich auch als Zuhörer teilnehmen durfte. Auch habe ich an diversen Gesprächen mit deutschen, französischen und amerikanischen Mandanten und Rechtsanwälten teilgenommen. Zudem habe ich eine geführte Tour duch den New York Supreme Court gemacht, im Rahmen derer wir zwei Gerichtsverhandlungen besucht haben.

3. Welche Vereinbarungen wurden zur Arbeitszeit bzw zur Anwesenheit getroffen?
Ich habe fünf Tage die Woche von 9:30 bis 17:30Uhr gearbeitet.

4. Wie ist die Kanzlei/das Büro ausgestattet? (Zuweisung eines eigenen Arbeitszimmers Computer/ Bibliothek)
In der Kanzlei arbeiten ca. 60 Rechtsanwälte. Sie ist dementsprechend groß. Ich hatte ein eigenes Büro mit Blick über den Central Park sowie einen eigenen Computer. Eine Bibliothek mit zwei Mitarbeitern war ebenfalls vorhanden. Außerdem gab es Recherche-Training für Online-Datenbanken.

5. Wurden Sie bei der Wohnungssuche o.ä. unterstützt? Fühlten Sie sich gut betreut?
Ich wurde sowohl bei der Wohnungssuche von Deutschland aus als auch bei meinem Umzug innerhalb New Yorks tatkräftig unterstützt. Die Kanzlei beschäftigt ständig deutsche Referendare und hat genügend Informationsmaterial. Auch ansonsen fühlte ich mich gut betreut. Meine Anwälte standen mir immer als Ansprechpartner zur Verfügung und waren um mein Wohlergehen bemüht.

6. Wie bewerten Sie die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vor Ort? (kulturelle,landschaftliche Reize, Klima, „American Way Of Life“)
In New York natürlich sehr gut.

7. Sonstige Anregungen (Was ist gut gelaufen? Was könnte verbessert werden?
Keine.

von Aline Schuster, DAJV-Mitglied

Thompson Hine LLP in Washington, D.C.

Die Sozietät Thompson Hine LLP ist 1911 gegründet worden und bedient mit über 400 Anwälten an 8 Standorten und einem Büro in Brüssel Klienten in sämtlichen Bereichen des Wirtschaftsrechts. Das Sommerpraktikum in der Practice Group International Trade and Customs dauerte 2 Monate und wurde hauptsächlich am Standort Washington, D.C. absolviert.

Der Aufenthalt wurde im Rahmen des Mentorenprogramms der DAJV organisiert. Die Vorbereitungsphase ging mit intensiver Beratung des betreuenden Mentors aus einer Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei einher, der die Kontakte zur Aufnahme erster Gespräche mit Washington, D.C. bereitstellte. Die dadurch gewährleistete, frühzeitige Vorbereitung auf das Praktikum in o.g. Practice Group hatte den Vorteil, dass autodidaktisch und in Zusammenarbeit mit dem USA-erfahrenen Mentor der DAJV eine intensive inhaltliche Vorarbeit geleistet werden konnte. Der Hinweis auf diese vorbildende Phase gegenüber den Practice Group Leaders in Washington, D.C. führt zu dem positiven Nebeneffekt, dass zugleich von Beginn des Praktikums eine tatsächliche Mitarbeit an diversen Projekten zum internationalen Handelsrecht ermöglicht werden konnte.

Das DAJV Mentoring hat, sofern im Verhältnis von Mentor und Mentee ein Praktikumsaufenthalt anvisiert wird, den entscheidenden Vorzug, dass bereits in der Vorbereitungsphase praktisch wichtige Grundlagen erworben werden können. Andererseits bietet sich durch das zumeist vom Mentor zur Verfügung gestellte Netzwerk die Möglichkeit an, eine engere Verbindung zur zukünftigen Praktikantenstelle aufzubauen. Letzteres ist nicht nur für ein angenehmes Arbeitsklima vor Ort äußerst nützlich, sondern hilft auch bei der (inhaltlichen) Vorbereitung.

Kontaktmöglichkeit: david.eckner@uni-duesseldorf.de

Kavanagh, Maloney & Osnato LLP in New York

Die Kanzlei Kavanagh, Maloney & Osnato LLP ist eine für New Yorker Verhältnisse eher kleinere allgemein ausgerichtete Anwaltskanzlei mit Sitz im Herzen von Manhatten. Das Büro liegt auf der Madison Avenue in einem modernen Bürogebäude. Die Kanzlei besteht aus 13 Anwälten (7 Partner, 4 Associates, 2 Of-Counsel) deren Arbeitsschwerpunkt im Gesellschafts- und Immigrationsrecht besteht.

Der Kontakt zu der Kanzlei entstand über die Deutsch-Amerikanische Handelskammer. Die Handelskammer stellt Interessierten eine Liste mit Anwaltskanzleien in New York zur Verfügung, die eine Verbindung zu Deutschland, sei es durch deutsche Anwälte, deutschsprachige Anwälte, oder durch Beratungstätigkeit bei deutschen Mandaten, aufweisen. Die Bewerbung erfolgte schriftlich und durch spätere Telefonate. 

Praktika von ausländischen Studenten – anders als die gut bezahlten Summer Associate Programme für J.D. Studenten - werden in den USA regelmäßig nicht bezahlt. Kavanagh, Maloney & Osnato LLP ist dabei keine Ausnahme. Die Arbeitszeiten wurden individuell vereinbart und hingen von dem Projekt ab, an dem man mitarbeiten durfte.

Die Arbeit umfaßte Gesellschaftsanmeldungen, Aktenvermerke erstellen, Mandantenbriefe schreiben, aber auch Gerichtstermine, wobei man verschiedenen Anwälten zugewiesen war. 

Die Arbeitsaufträge waren gut beherrschbar und so gewählt, dass man einen guten Eindruck von der Arbeit eines U.S.-amerikanischen Anwalts erhalten konnte. Der Auftrag gebende Anwalt stand einem dabei immer zur Rücksprache zur Verfügung, so dass man mit Ihnen generelle Systemfragen klären konnte, was für einen Einblick in das U.S.-amerikanische Rechtssystem äußerst hilfreich war. Zudem wurde einem bei Wunsch auch Zeit gegeben, sich einfach mal in ein Thema einzulesen. 

Das Leben in New York ist recht teuer, so dass man vorher gut überlegen muss, ob einem der finanzielle, organisatorische und zeitliche Aufwand für ein Praktikum, dass einem womöglich nicht als Pflichtpraktikum für das Studium angerechnet wird – das sollte unbedingt vorher bei dem jeweiligen JPA abgeklärt werden – das wert ist.

Für mich haben aber die positiven Aspekte überwogen. Es ist eine unvergessliche Erfahrung sich als Teil des Herzschlags New Yorks zu fühlen und für längere Zeit seinen Arbeitstag in New York zu gestalten. Zudem empfand ich es besonders aufschlussreich, sich einmal intensiver mit dem Common Law in der Praxis auseinander zu setzen und den Berufsalltag eines U.S.-amerikanischen Anwalts mitzuerleben.

Kontaktmöglichkeit: hack@dauner-lieb.de

Carrol, Burdick & Mc Donough, San Francisco

1. Welchem Ausbilder wurden Sie zugewiesen? Wie wurden Sie betreut?
Att., RAin Karin Geissl. Ich wurde von ihr ausgesprochen herzlich begrüßt und die Betreuung war intensiv und lehrreich, da sie als deutsche Anwältin in den USA beide Rechtssysteme kennt und diese miteinander vergleichen kann. Folglich ist es für einen deutschen Praktikanten/Referendar insbesondere lehrreich gewesen, wenn bereits ein gewisses Wissen über das US Rechtssystem vorhanden war. Die Atmosphäre war immer auch in Stresssituation echt angenehm.

2. Welche Tätigkeiten wurden Ihnen übertragen? (Rechtsgebiete/ konkrete Aufgabenstellungen/ Besuch von Gerichtsverhandlungen/ Teilnahme an Mandantengesprächen )
Ich wurde hauptsächlich zu Recherchetätigkeiten und Übersetzungen (beide Richtungen) eingesetzt. Da ich auch bei anderen Anwälten der Kanzlei gefragt habe, was ich denn machen könnte, wurden mir auch Gutachten zu bestimmten Themen im amerikanischen Recht aufgegeben. Bei einem anderen deutschen Anwalt habe ich auch Gutachten zu Fällen mit Berührung zum deutschen Recht geschrieben. Ich war außerdem bei Zeugenbefragungen (Deposition) dabei und habe diese mit vorbereitet. Bei Gericht war ich leider nicht, hätte ich aber sicherlich auch noch machen können.

3. Welche Vereinbarungen wurden zur Arbeitszeit bzw zur Anwesenheit getroffen?
Dies war sehr flexibel. Also insgesamt kommt es immer darauf an welches Interesse man an der Kanzleitätigkeit hat und ob man sich einsetzen möchte. Die Woche fing Montag an und hörte für Praktikanten und Referendare am Freitag auf. Grundsätzlich angefangen habe ich um 9 andere sind erst um 10 gekommen. Gegangen bin ich meistens um 5 oder 6 selten wurde es später. Wie gesagt, die Zeit konnte ich mir sehr flexibel einteilen. Auch ein paar Tage frei nehmen, wäre an sich kein Problem gewesen.

4. Wie ist die Kanzlei/das Büro ausgestattet? (Zuweisung eines eigenen Arbeitszimmers Computer/ Bibliothek) Die Kanzlei ist insgesamt sehr gut ausgestattet und sehr ordentlich geführt bzw. sauber (manche andere amerikanische Kanzlei kann das nicht von sich behaupten – wie ich gehört habe). An Büromitteln ist das Übliche vorhanden. Ein eigenes Büro habe ich nicht gehabt, aber einen eigenen etwas abgeschirmten Arbeitsplatz mit PC, Drucker etc.. Die Kanzlei hat außerdem eine große Kaffeküche in der frische Früchte bereitgestellt werden und die Kanzlei hat eine tolle JURA Kaffemaschine – die ich täglich mehrmals genutzt habe.

5. Wurden Sie bei der Wohnungssuche o.ä. unterstützt? Fühlten Sie sich gut betreut?
Naja, für die Wohnungssuche wurden mir die Email-Adressen ehemaliger Referendare gegeben. Die ehemaligen Referendare sagten mir, dass man in Residency Clubs ganz gut aufgehoben ist. Das kann ich bestätigen, in denen bekommt man ein kleines Zimmer, mit Frühstück und Abendessen und das Zimmer wird stets sauber gemacht und die Bettwäsche wird regelmäßig gewechselt. Diese Zimmer kosten meist um die 1000 $, klingt viel aber im Vergleich zu den Wohnungsmieten in San Francisco und den Lebensmittelkosten hinzugerechnet, ist es wieder billig. Und man lernt viele verschiedene junge Leute aus allen Ländern kennen. Da kann ich die Monroe Residence empfehlen:www.monroeresidenceclub.com

6. Wie bewerten Sie die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vor Ort? (kulturelle,landschaftliche Reize, Klima, „American Way Of Life“)
Also zum einen kann ich CA als Land wegen seiner Vielfalt an Menschen, Kulturen und wegen seiner Umgebung empfehlen. Die Größe des Landes und die Vielfalt der Umwelt sind erstaunlich. Die Stadt San Francisco ist berühmt für ihre Brücke und für ihre Schwulengemeinde. Der Blick auf die Bridge ist wirklich schön und hat gerade bei Nebel etwas unheimliches an sich, wenn man sich vorstellt das hinter ihr der Pazifik und Asien liegen. SF ist außerdem sicherlich als europäischste Großstadt der USA wie ein Endpunkt Europas. Die Lebensqualität ist sehr hoch und es macht wirklich Spaß die Stadt zu erkunden. Das Nachtleben ist sehr ausgeprägt und jeder Geschmack wird bedient. Von der schicken Cocktail Bar in Mission District bis hin zur alternativen Kneipe auf der Polk Street findet sich alles. Man(n) braucht auch keine Bedenken haben in eine Gay-Bar zu gehen, sofern eine Frau in der Nähe steht. Auch das Castro Viertel – das Schwulenviertel – sollte mindestens spaßeshalber besucht werden... Das Wetter in San Francisco ist sehr wechselhaft: Morgens Sonnenschein und ab 17:00 garantiert Nebel. Ausserdem kann ich nur zitieren: „Den kältesten Winter den ich je erlebt habe, war der Sommer in San Francisco“ so oder s.ä. hat sich Marc Twain über die City geäußert. Ich empfehle daher auch aus eigener bittere Erfahrung – es ist eben doch nur Nordcalifornien - ein paar warme Kleidungsstücke mitzunehmen, da es auch im Hochsommer schnell kalt werden kann. . Die schönsten Monate sind September und Oktober, dann ist der Nebel nicht so stark und es scheint jeden Tag die Sonne – ich selbst hatte nur einen Regentag.

Man sollte sich aber auch mal aus der City trauen, denn einerseits ist die Umgebung sehr schön – die Bay Area insgesamt und auch die Küste sind für Tagestrips empfehlenswert-. Auf der anderen Seite der Bay ist es ausserdem meist doppelt so warm wie in San Francisco. Zum Abschluss: Ich habe noch niemanden getroffen, der die Stadt nicht gemocht hat und am liebsten da bleiben würde, nicht zuletzt wegen der Architektur und der in Amerika als Ausnahme zu geltenden liberalen Stimmung.

7. Sonstige Anregungen (Was ist gut gelaufen? Was könnte verbessert werden?
Hier kann ich eigentlich nichts sagen, weil es eine sehr schöne Zeit war und die Arbeit in der Kanzlei Spaß gemacht hat. 

Studium / Forschungsaufenthalt

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Duke University School of Law LL.M. 2014/2015, Wolfgang Ettengruber
Boston University School of Law, Max Wilhelm Oehm, LL.M

Ein Erfahrungsbericht von Max Wilhelm Oehm, LL.M. (ein Masterstudium absolviert mit dem Titel LL.M. in American Law and International Business Practice abgeschlosen.

Bericht

Saint Louis University School of Law, Stephan M. Ebner, LL.M.

Erfahrungsbericht von Stephan M. Ebner über das LL. M.-Program For Foreign Lawyers In American Law der Saint Louis University School of Law 2012/13 und das New York State Bar Exam am 30./31. Juli 2013.

Bericht


Golden Gate University School of Law in San Francisco, Christoph Hawlitschek LL.M.

Erfahrungsbericht von Christoph Hawlitschek, LL.M. (LL.M. Masterstudium in US Legal Studies)

Bericht


Golden Gate University School of Law, Dr. jur. Madeleine Tolani, LL.M

Ein Erfahrungsbericht von Dr. jur. Madeleine Tolani, LL.M. (US Legal Studies, Dezember 2010).

I. Einleitung
Die Golden Gate University (GGU) ist eine kleine, überschaubare Privatuniversität im Finanzdistrikt zentral in San Francisco. Eine solche attraktive Lage ist für amerikanische Universitäten wohl einzigartig. In wenigen Minuten erreicht man das Museum für moderne Kunst, Chinatown oder kann am Ferry-Building den Ausblick auf die Bucht und die Bay-Bridge genießen.
Für ein Studium an der Golden Gate University sprechen auch folgende Punkte: die Universität ist klein und überschaubar und die Betreuung gerade der LL.M.-Studenten ist sehr persönlich. Das Professoren-Studentenverhältnis beträgt 1:19. Ferner überzeugt das Angebot verschiedener LL.M.-Programme. Zudem besteht die Möglichkeit studienbegleitender Arbeit an oder sogar außerhalb der Uni. Wissenschaftlich interessierte Studenten können im Rahmen einer sog. directed study vertieft an einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten und hierfür credits erlangen.

II. Studium an der Golden Gate University

1. Studienangebote

Die Golden Gate University, School of Law, bietet folgende fünf verschiedene LL.M.-Programme an: LL.M. in Environmental Law, LL.M. in Intellectual Property, LL.M. in Taxation, LL.M. in International Legal Studies, LL.M. in United States Legal Studies. Internationale Studenten können zwischen diesen fünf Programmen wählen, wobei der LL.M. US Legal Studies das meist gewählte Programm darstellt. Der LL.M. Taxation ist das größte LL.M.-Programm, und wird nur in seltenen Fällen von internationalen Studenten gewählt, da es sich um ein sehr spezialisiertes Studium handelt.
Einen LL.M.-Abschluss erlangt, wer insgesamt 24 credits sammelt. Der LL.M. in Taxation erfordert 26 credits. Die Studiendauer beträgt in der Regel 2 Semester. Einige Studenten absolvieren das Studium aber auch in drei Semester, was sich z.B. anbietet, wenn man nebenbei wissenschaftlich arbeiten möchte oder/und etwas mehr Freizeit haben möchte. Umfassend wissenschaftlich arbeiten kann man im Rahmen des Doctor of Judicial Science (International Legal Studies)-Studiums, das einen LL.M.-Abschluss voraussetzt und aus einem Studium von 8 units besteht. Das S.J.D.-Programm  bereitet bestens für eine wissenschaftliche Karriere in den U.S.A. vor.
Die Wahl zwischen den beiden LL.M-Programmen US Legal Studies oder International Legal Studies hängt von den persönlichen Interessen und Zukunftszielen ab. Erwähnenswert ist, dass man bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sehr frei ist und bis auf einige wenige Pflichtveranstaltungen aus dem gesamten Angebot der Law School wählen kann. Daher studiert man gemeinsam mit den amerikanischen J.D.-Kommilitionen was insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Sprachfähigkeiten günstig ist. LL.M.-Studenten dürfen auf Antrag hin auch eine Lehrveranstaltung pro Semester an den renommierten Law Schools der UC Berkeley und dem Hastings College teilnehmen, da mit diesen Universitäten Kooperationsvereinbarungen bestehen.

2. Studium – LL.M. US Legal Studies und International Legal Studies im Einzelnen

Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich auf die Programme LL.M. US Legal Studies und LL.M. International Studies.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Studium an einer amerikanischen Law School im Vergleich zu dem Studium an einer deutschen Fakultät verschult ist. Für alle Lehrveranstaltungen, für die übrigens auch Anwesenheitspflicht herrscht, muss sich der Student umfassend vorbereiten und mit einem jederzeitigen Aufruf durch den Professor rechnen. Die durchzuarbeitenden Gerichtsentscheidungen und Artikel werden von dem jeweiligen Professor in einem sog. Syllabus vorgegeben. Jede Lehrveranstaltung besteht – abhängig von der Wochenstundenzahl – aus 2 bis 3 units. Viele Lehrveranstaltungen werden mit einem schriftlichen Examen am Ende des Semesters abgeschlossen. Bei einigen Veranstaltungen gibt es zusätzlich Zwischenprüfungen. Die Examenszeit beträgt eine Stunde pro unit. LL.M.-Studenten erhalten auf Antrag eine Verlängerung von 20 Minuten pro unit und schreiben dann auch räumlich getrennt von den J.D.-Studenten. Darüber hinaus darf ein Wörterbuch benutzt werden. Manche Professoren erlauben es, Bücher und Vorlesungsmitschriften zu benutzen (open exam) oder das Examen zu Hause zu schreiben.

a.) LL.M.-Programm US Legal Studies

Das amerikanische Recht steht im Fokus des LL.M. US Legal Studies. Daher empfiehlt sich dieses Programm für alle, die sich für das amerikanische Recht interessieren, und/oder die das Bar Exam in Kalifornien oder New York absolvieren wollen. Alle Studenten müssen die beiden obligatorischen Veranstaltungen Introduction to the US Legal System und Graduate Legal Research and Writing besuchen. Im Übrigen besteht freie Wahl aus allen von der Law School angebotenen Kursen. Für die Vorbereitung auf das Bar-Exam gibt es einem speziellen Kurs. Eine ganz besondere Möglichkeit besteht darin, im Rahmen des F-1-Visums gegen Bezahlung auch außerhalb des Campus, z.B. als Praktikant in einer Kanzlei oder in einem Unternehmen, arbeiten zu können.
Das Programm wird sehr angenehm von Prof. Leslie Burton betreut, die übrigens auch Lehrerfahrungen aus Deutschland besitzt. Prof. Burton unterrichtet den Kurs Introduction to the US Legal System und ist bei den Studenten sehr beliebt. Sie ist erreichbar unter: lburton@ggu.edu.

b) LL.M-Programm International Legal Studies
Das LL.M-Programm International Legal Studies ist geeignet zur Vorbereitung auf den Berufsweg im Internationalen Rechtsverkehr. Es werden Lehrveranstaltungen zum Internationalen Recht, Internationalen Privatrecht, Rechtsvergleichung, Internationalen Wirtschaftsrecht und der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit angeboten. Zu den Wahlfächern gehören auch exotische Rechtsgebiete, wie z.B. Air Space, and Telecommunications Law. Ansprechpartner und Direktor des Programmes ist Prof. Dr. Christian Okeke. Prof. Dr. Okeke leitet übrigens auch das S.J.D.-Programm und hat seit 25 Jahren Lehrerfahrungen an verschiedenen Universitäten in Europa, Afrika und Nordamerika auf dem Gebiet des Internationalen Rechts. Prof. Dr. Okeke ist erreichbar unter: cokeke@ggu.edu.

c) Besonderheit und Stärke der GGU: Litigation-Kurse
Wer besonderes Interesse am amerikanischen Prozessrecht hat, und sich in einer simulierten Verhandlung selbst einmal als Staatsanwalt oder Strafverteidiger ausprobieren möchte, sollte unbedingt an einem der Kurse von Prof. Bernard L. Segal teilnehmen. Prof. Segal gehört zu den bekanntesten Strafverteidigern der U.S.A. Er gewinnt mit seinen Teams im Rahmen der sog. Mock-Trial Competitions sogar gegen führende Law Schools der U.S.A. Prof. Segal unterrichtet: Civil Litigation: Pre-Trial Phase, Courtroom as Theatre, Criminal Litigation, Mock Trial, Trial Advocacy. Empfehlenswert für LL.M.-Studenten ist der Kurs Civil Litigation: Pre-Trial Phase, der zur Vertiefung und zum besseren Verständnis des amerikanischen Zivilprozessrechts beiträgt. Neben Courtroom as Theatre ist auch Trial Advocacy für LL.M.-Studenten sehr gut geeignet und dient der Vertiefung des Beweisrechts. Höhepunkt dieser Lehrveranstaltung ist das Finale in der Hall of Justice.

3. Zulassungsvoraussetzungen, Studiengebühren und Lebenshaltungskosten

Deutsche LL.M.-Bewerber müssen zumindest das erste Staatsexamen haben. Für das Herbstsemester (August – Dezember) ist Bewerbungsschluss der 1. Juli und für das Frühjahrssemester (Januar – Mai) der 1. November. Diese Zeitpunkte liegen im Vergleich zu anderen Law Schools recht spät und sind daher sehr günstig, wenn man sich spontaner bewerben möchte. Folgende Unterlagen werden benötigt: Application form, Application fee ($ 60), Personal Statement, offizielles Law School Transcript, Certification of Finances, TOEFL score von mindestens 90. Details sind zu finden unter: www.ggu.edu/law. Eine Besonderheit besteht darin, dass der TOEFL auch durch den Nachweis ausreichender Englischkenntnisse ersetzt werden kann. Dies ist wiederum ein Vorteil für spontane Bewerbungen, wenn z.B. nicht mehr genügend Zeit für das Ablegen der TOEFL-Prüfung besteht. Als Nachweis dienen insbesondere die Wahlstation in einer amerikanischen Kanzlei oder Probe-Essays. Die Studiengebühren liegen derzeit bei $ 1.340 pro unit, so dass ein LL.M.-Studium US Legal Studies oder International Legal Studies von 24 units $ 32.160 kostet. Dies ist für amerikanische Verhältnisse eher moderat. Bei Nachweis besonders guter Leistungen, insbesondere bei einem hohen TOEFL-Ergebnis,  bei hervorragenden Examina, und/oder einem dargelegten Bedürfnis, kann ein Studiengebührenerlass in Höhe von einem Drittel der Studiengebühren gewährt werden. Mit den Universitäten Heidelberg, Münster und Leipzig bestehen Austauschprogramme, das dortigen Studenten einen Studiengebührenerlass in Höhe der Hälfte ermöglicht. Für Inhaber einer Greencard oder Studenten mit einem amerikanischen Elternteil kommt die Aufnahme eines studentloan in den U.S.A. in Betracht.
Die Lebenshaltungskosten in San Francisco sind hoch. Preisintensiv ist vor allem die Unterkunft. Bei der Golden Gate Universität handelt es sich nicht um eine Campus-Uni mit Studentenwohnungen, so dass man sich um ein Apartment in der Stadt oder Umgebung kümmern muss. Da die Miete in der Stadt sehr teuer ist, kommt hier das Leben in einer Wohngemeinschaft in Betracht. Empfehlenswert ist es, in der Umgebung, wie z.B. in der wärmeren East Bay zu wohnen. Die Golden Gate University ist verkehrstechnisch per BART direkt zu erreichen und befindet sich nur 5 Gehminuten von der Bahnstation Montgomery entfernt.

III. Freizeit in San Francisco

Wie bereits erwähnt, liegt die Golden Gate University sehr zentral in Downtown San Francisco. In wenigen Minuten ist man am Union Square und kann mit der Cable Car zum Fishermans Wharf fahren oder durch Chinatown bummeln. Für Kulturinteressierte bietet sich das SF Moma mit einem umfangreichen Angebot an modernder Kunst. Des Weiteren besteht die Möglichkeit in der Symphony Konzerte auch internationaler Orchester zu besuchen. Das Angebot ist unbegrenzt. Es ist für jedermann etwas dabei. Ausflüge bieten sich an zum Yosemite National Park, Lake Tahoe, Napa and Sonoma Vallay Wine Country, Muir Woods oder auf dem atemberaubenden Highway 1 nach Monterey Bay, Carmel, Santa Barbara oder – vielleicht in der Frühjahrferien im März – sogar bis L.A.

IV. Weitere Informationen und Kontaktdaten

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Universität: www.ggu.edu/law.
Die Kontaktdaten lauten:
Golden Gate University School of Law
536 Mission Street
San Francisco, CA 94105-2968

Für Fragen hinsichtlich der Bewerbung steht Bad Lai als Kontaktperson zu Verfügung. E-mail: blai@ggu.edu. Spezielle Fragen bezüglich des LL.M. Taxation sollten an Natascha Fastabend gerichtet werden unter nfastabend@ggu.edu. Kontaktperson bei Fragen bezüglich Visa-Angelegenheiten ist Assistant Director of International Student Programs John Pluebell. Er ist erreichbar unter jpluebell@ggu.edu.

Dr. jur. Madeleine Tolani, LL.M. (US Legal Studies, Dezember 2010).

Forschungsaufenthalt an der Duke Law School. Ein Bericht von Dr. Christoph Knapp

Von Januar bis Juni 2003 verbrachte ich zu Studien- und Forschungszwecken (Anfertigung des US-amerikanischen Teils meiner Dissertation im Gesellschaftsrecht) ein Semester an der Law School der Duke University in Durham, North Carolina (USA). Die Duke University erstreckt sich über weite Teile der Stadt Durham, die ca. 200.000 Einwohner hat. In Chapel Hill befindet sich die University of North Carolina, die zusammen mit der North Carolina State University in der benachbarten Hauptstadt Raleigh und der Duke University in Durham das weltweit bekannte Research Triangle bildet. Dieser Großraum ist Heimat vieler Hightech-Unternehmen und Forschungsinstitute. Die Law School der Duke University umfasst z.Zt. 43 Professorinnen und Professoren, die sämtliche Rechtsgebiete abdecken und eine echte open door policy betreiben.

Als Visiting Scholar hat man einen offiziellen Status an der Universität und kann deshalb sämtliche Fakultätsressourcen nutzen sowie Vorlesungen und Seminare besuchen. Des Weiteren bekommt man einen eigenen Arbeitsplatz mit Netzwerkanschluss in der Bibliothek zugewiesen, bei dem man kostenlos auf die großen Datenbanken Westlaw und LexisNexis zugreifen kann.

Mit diesem Status an der gesamten Universität kann man mithin ohne Einschränkungen auch am Studenten- und Fakultätsleben teilhaben. Die Law School ist besonders bemüht, ausländische Besucher in die Studentenaktivitäten einzubinden. So erhält man beispielsweise Einladungen zu aktuellen Veranstaltungen mit hochkarätigen Rednern. Als Mitglied der International Law Society der Law School erhalten Visiting Scholars die Möglichkeit, an Veranstaltungen zu internationalen Themen teilzunehmen. Eindrucksvoll war hier beispielsweise eine Podiumsdiskussion zur völkerrechtlichen Zulässigkeit des damals allgegenwärtigen Irakkriegs. Zudem kann man nach Belieben die allgemeinen Vorlesungen besuchen oder an Seminaren teilnehmen.

Die Law School empfängt jedes Jahr zehn bis 15 ausländische Juristen aus der ganzen Welt als Visiting Scholars. Die Bewerbung sollte neben den üblichen Dokumenten wie Lebenslauf, Zeugnissen und Nachweis von Sprachkenntnissen vor allem eine aussagekräftige Beschreibung des Forschungsvorhabens mit den Bezügen zum U.S.-amerikanischen Recht sowie eine Begründung für die Wahl der Duke University enthalten. Für den Aufenthalt als Visiting Scholar wird eine Gebühr von U.S.-$ 2.000 pro Semester fällig. Diese kann jedoch reduziert werden. Auch bei der zeitlichen Planung zeigte sich die Law School sehr flexibel, so dass weder hinsichtlich der Dauer noch des Zeitpunkts des Forschungsaufenthalts feste Vorgaben bestehen. Freilich sollte man zu den Vorlesungszeiten kommen, um das Leben an der Law School mitzuerleben (in der Regel August bis Dezember und Januar bis Mai). Das Verwaltungspersonal der Law School ist sehr hilfsbereit bei allen organisatorischen Fragen und Problemen, die beispielsweise im Zusammenhang mit der Visumsbeantragung auftreten können. Die Bewerbung ist mindestens sechs Monate vor dem geplanten Antritt des Aufenthalts einzureichen.

 

Kontaktmöglichkeit: c.knapp@gmx.net