By Isabel Cagala

 

  1. Wohin führte Sie Ihre erste USA Reise?
    Kalifornien und Nevada.
  2. Wie würden Sie die USA in drei Stichworten beschreiben?
    Freiheitlich, sendungsbewusst (American Exceptionalism), multikulturell.
  3. Bester US-Präsident?
    Jedenfalls der, dessen Geschichte mich am meisten anspricht: Thomas Jefferson.
  4. Sie fahren mit dem Auto von San Francisco nach Los Angeles, welche Musik begleitet Sie?
    Auf dieser Route: Klassik oder Lounge. Andernorts sehr gerne Jazz.
  5. Bei welchem Ereignis US-amerikanischer Geschichte wären Sie gerne dabei gewesen?
    Bei der „Constitutional Convention“ in Philadelphia.
  6. Lieblingsort in den USA?
    Hilton Head Island und Umgebung (South Carolina).
  7. US-Unternehmen in die man investieren sollte?
    Die digitalen Tech-Giganten werden weiter führend bleiben.
  8. Der amerikanische Traum…
    …muss weiterleben, Donald Trump zum Trotz.
  9. Mit welchem berühmten noch lebenden bzw. bereits verstorbenen US-Amerikaner (m/w/d) würden Sie gerne ein Bier trinken gehen?
    Unter den Lebenden: Barack Obama. Von den Verstorbenen: John Marshall.
  10. Was sollte Deutschland – in rechtlicher Hinsicht – von den USA übernehmen?
    Das pragmatische Denken eines Holmes oder Cardozo.
  11. Was sollten die USA – in rechtlicher Hinsicht – von Deutschland übernehmen?
    Aus aktuellem Anlass: die Altersbegrenzung der Richterämter.
  12. Welches Werk US-amerikanischer Literatur hat Sie am meisten beeindruckt?
    The Old Man and the Sea. Aber ich habe noch ganz viele der amerikanischen Klassiker zu lesen.
  13. Sie haben zwölf Stunden in New York, was machen Sie?
    Einen Spaziergang im Central Park, einen Besuch des MoMA, ein Musical am Broadway und ein Pastrami-Sandwich in SoHo.
  14. Aretha Franklin oder Whitney Houston?
    Whitney.
  15. English, Medium oder Well Done?
    Medium Rare.
  16. Steven Spielberg oder Martin Scorsese?
    Spielberg.
  17. Metropolitan Opera oder Broadway?
    Warum darf ich nicht beides machen?
  18. Martini oder Whisky Sour?
    Whisky – noch lieber ohne Sour.
  19. Ihr Kandidat (m/w/d) für den US Supreme Court?
    Da Larry Tribe nicht mehr in Frage kommt: Richard Fallon, schon 1994 mein Professor in Harvard.
  20. Ein „Magic DAJV Moment“, an den Sie gerne zurückdenken?
    Der Abend im Hans Arp-Museum hoch über Rolandseck.

 

Prof. Dr. R. Alexander Lorz ist seit 2014 Kultusminister von Hessen. Er war von 2000 – 2014 ordentlicher Professor für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine juristische Ausbildung führte ihn von 1993 – 1994 in die USA. Das Studium an der Harvard Law School schloss er mit dem Master of Laws (LL.M.) ab.